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Urheberschaft von Daten

Übernimm die Verantwortung für Deine Veröffentlichungen, und erlange dadurch die Kontrolle über Deine Daten zurück.

Wie schnell ist heute mit der Maus geklickt und ein Vertrag mit einem der großen Datenaggregatoren eingegangen. Die Nutzungs- und "Lizenz"-Vereinbarungen sind oft seitenlang. Ein vollständiges Durchlesen und Verstehen für einen verantwortungsvollen Menschen im Grunde eine Pflicht und die Vorraussetzung dafür, zu verstehen, in welche Art eines Abhängigkeitsverhältnisses man sich da gerade begeben hat.

Das muss nicht sein. Als Urheber seiner eigenen Daten hat man anfangs die vollständige Kontrolle über diese. Und die Entscheidung, wem anders man sie unter welchen Vorraussetzungen auch immer zur Verfügung stellen möchte, obliegt einem selbst, dem Urheber. Dazu benötige ich keinerlei (un)abhängige Dritte Instanzen, in welcher Gestalt sie auch immer daher kommen. Das Internet als Übertragungsmedium bietet ja von Natur und seiner ursprünglichen Auslegung her (60er Jahre Freiheitsbewegung) alle Möglichkeiten, um direkt mit meinem Kommunikationspartner kommunizieren zu können.

Irgendwie habe ich den Eindruck, als hätte uns das einfach bisher niemand so richtig dargelegt und verständlich gemacht, daher unsere Intiative.

Wenn ich also ein Datum erzeuge, sagen wir mal ein Kommentar zu einem anderen Beitrag oder zur Veröffentlichung unter einem Video, sollte ich ihn an einer Stelle abspeichern, wo ich die vollständige Kontrolle über Veröffentlichung, Löschen oder Änderungen habe. Ich benötige also einen Speicherplatz mit am besten permanenter Verindung zum Internet, wo ich meine eigenen Daten sicher ablegen und den Zugriff für andere steuern kann.

Große Cloudanbieter haben diesen Bedarf erkannt und sind in die Bresche gesprungen. Da sie als große Firmen und nicht als Privatpersonen agieren, unterliegen sie jedoch oft staatlichen Zugangs- und Kontrollmechanismen. Uploadfilter seien als Beispiel genannt. Wenn ich jedoch meine eigenen Daten zu meinem eigenen, nur meiner Kontrolle unterliegenden Docker- oder Linuxcontainer übertrage und noch gar nicht veröffentliche, wie kann ich da einem "Uploadfilter" unterliegen? Noch sind meine Daten ja gar nicht zur Veröffentlichung bestimmt, ich möchte sie ja erstmal an einer Stelle zugänglich zum Internet sammeln, strukturieren und verwalten. Was ich dann wann (und von wo) veröffentliche, ist ein unabhängiger Schritt, welcher überhaupt keinen "Upload" mehr erfordert. Mit einer Veröffentlichung greifen dann auch eher die entsprechenden Gesetze zur freien Meinungsäusserung usw ...

Wenn ich diesen Dienst für andere anbiete, meinetwegen gegen Entgeld, sieht es schon wieder ganz anders aus. Wir sollten aber lernen, die vollständige Verantwortung für unser Handeln  und unsere Daten zu übernehmen, und somit auch für unsere Veröffentlichungen - da muss ich überhaupt niemanden Dritten für beauftragen oder um Erlaubnis fragen. Unser Credo lautet daher "Deine Daten in Deine Hand und unter Deine Kontrolle."

Einen gesicherten Linuxcontainer anmieten, mit einem vorinstallierten Image versehen welcher auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist, dürfte doch nicht so schwer sein. Im Grunde bieten die Funktionsprinzipien des Network of Trust jedoch auch die Möglichkeit einer direkten Kommunikation von Endgerät zu Endgerät wie wir noch sehen werden - ohne irgendeine anderweitige Zwischenspeicherung.

Und wie kommen meine Daten jetzt zu meinem Kommunikationspartner? Wie erfährt er davon, dass ich einen Kommentar zu einer anderen Veröffentlichung verfügbar gemacht habe? Ist dieser Kommentar an einer Stelle gespeichert, wo ich als Urheber die volle Kontrolle habe, kann ich ihn auch jederzeit ändern, erweitern oder auch löschen. Ist ja mein geistiges Eigentum ! Also wie erlangt jemand anderes Kenntnis und Zugang?

Hier bietet das Network of Trust eine Möglichkeit, welche es so noch nicht gegeben hat. Aber eins nach dem anderen. Diese Seite ist mehr ein Entwurf als eine fertige Aussage.